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ARGLICH GROBE VERUNSICHERUNG
– Tattoogedicht –

Oh Herz-Wappen-Frau, ich traue mich
Nicht aus dem einst schutzvollen Haus
Verstecke meinen ungemachten Hals
Samt den noch bleichen Backen des Pos
Am Käse-Bauch vor denen all da draußen

Und klage: Keine Meinhaut soll man je sehen
Wo ich doch nacktweißsamten noch bin
Exotisch ungefärbt und ohne jegliche Gravur
Betreibe ich mein dürres Nichtsein so arm
An mühseliger Verbildlichung und Buntkotzierrat

So sehr sich alle anderen auch heut‘ d’rum reißen
Die vielen zackigfleckigen Oberarme freizumachen
Wo sie uns mit ihren Drachen-Schlangen-Blumierungen
Entgrinsen in den Sattel meiner Welt-Geh-Doch-Traute
Der ich mich nicht und nie habe schmerzvoll umfärben

Lassen wir einsam diese bräunlichen Zimtstangen in den
Wackelnden Haltern der Brumm-Tinte unseres Karg-Lebens
Dahinsichdrehen bin ich leer und ohne jedes Angesicht
In der neo-indianischen Motorwelt der Auf-Sich-Drauf-Pflasterer
Und Kaltmeißelnden von den ewigen Alles-Zerstör-Graffitisten

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Klau|s|ens ist als Dichtschreibkunstmaleurpoetenrebell Weltling und Hinterweltling in einer Person: www.klausens.com

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